Geschichte

Nach dem zweiten Weltkrieg war er Bedarf an Kindergartenplätzen zunächst nicht so wesentlich, so dass ein Schwesternorden, welcher in Seulingen einen Kindergarten unterhielt, diesen aufgab. Die geringe Nachfrage hat die Gemeinde dann zunächst über den Kindergarten in Seeburg mit abgedeckt.
Um 1974, in den Jahren der Gebiets-, Verwaltungsreform und Schulreformen, die unter anderem auch von einem steigenden Bedarf an Kindergartenplätzen begleitet wurde, stellte sich die Gemeinde diesen neuen Herausforderungen. Sie ging eine Kooperation mit der Stadt Duderstadt ein, und zwar in der Form, dass die Seulinger ihre Kinder in den neu gegründeten Kindergarten nach Desingerode gaben. Er war als Ersatz für die dort vorgenommene Schließung der Schule eingerichtet worden.
Im Unkehrschluss besuchten die Desingeröder und Esplingeröder Kinder die Seulinger Schule. Es war ein vernünftiges „geben und erhalten“, was das seit jeher gute Miteinander dieser drei Dörfer weiter festigte und ausbaute.
Als der Bedarf an Kindergartenplätzen weiter zunahm und die Kapazitäten in Desingerode nicht mehr ausreichten, musste die Gemeinde handeln und richtete in freien Räumen unserer Schule einen Kinderspielkreis ein.
Unter Beobachtung der weiteren Nachfrageentwicklung und der Geburtenzahlen in unserer Gemeinde, mit dem Ergebnis, dass eine weitere Kooperation mit dem Kindergarten Desingerode nicht mehr aufrecht erhalten werden konnte, errichtete die Gemeinde 1991 einen zweizügigen Kindergarten, den Sie dann 1994 in einen dreizügigen erweiterte.
Als die Gemeinde an unsere Kirchengemeinde bezüglich einer Kooperation herantrat, dauerte deren „Ja“ nach kurzer Abstimmung mit der Diozöze und Caritas, welche für das fachliche Know-How stehen, nicht lange. Man willigte ein.
Im Kooperationsvertrag zwischen der Gemeinde und der Kirchengemeinde ist als Zielsetzung unter anderem niedergeschrieben:
„Im christlichen Geist und entsprechend ihrer erzieherischen Grundrichtung erfüllt die Kirchengemeinde durch die Arbeit im Kindergarten ihre erzieherische und betreuende Aufgabe in Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten. Die Einrichtung soll dazu dienen, den gesetzlichen Auftrag zu erfüllen und die Erziehung und Förderung der Kinder in der Familie zu ergänzen und zu unterstützen“.
———————————————————————————————————
Die o.a. Informationen entstammen der Rede vom damaligen Bürgermeister Dietmar Hagemann anlässlich des 15 jährigen Bestehens des Kindergartens. (24.09.2006)
———————————————————————————————————
• 2006-04 Eltern errichten ein neues Rondell. Die Finanzierung übernimmt die Kirchengemeinde.
• 2007 Eine Notfalltreppe wird angebaut. Brandschutzmassnahmen werden durchgeführt.
• 2008-02 öffnung einer Kleingruppe. 10 Weitere Plätze stehen zur Verfügung. Der Kindergarten hat eine Kapazität von 60 Plätzen.
• 2008-08 Die Kleingruppe wird wieder geschlossen
• 2008-10 Der Förderverein errichtet einen Spielturm

Kommentare sind geschlossen.